Hochwasservorsorgekonzept für die
Verbandsgemeinde Konz

Seit Anfang 2018 arbeitet der Mosel- und Saaranrainer intensiv am neuen Starkregen- und Hochwasserschutzkonzept.

Gemeinsam mit den einzelnen Ortsgemeinden nimmt sich die Verbandsgemeinde Konz der Starkregen- und Hochwasserproblematik im Verbandsgemeindegebiet an. In Zusammenarbeit mit Fachbehörden und Maßnahmenträgern sowie im Rahmen einer intensiven Bürgerbeteiligung wird ein wirksames Starkregen- und Hochwasserschutzkonzept für das Verbandsgemeindegebiet erarbeitet.

Neben einer aktiven Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, werden in die Erarbeitung wirksamer Maßnahmen und Strategien zur öffentlichen und privaten Vorsorge vor Überschwemmungen auch weitere Stellen, Fachbehörden, Träger öffentlicher Belange und Multiplikatoren eingebunden. Diese sind

  • Verbandsgemeindewerke
  • Feuerwehren der Verbandsgemeinde
  • Landesbetrieb Mobilität
  • Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum
  • Landesforsten Rheinland-Pfalz
  • Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, Regionalstelle Wasserwirtschaft
  • Informations- und Beratungszentrum Hochwasservorsorge Rheinland-Pfalz
  • Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten RLP
  • u.w.

Betroffenheit von Starkregen und Hochwasser

An Mosel und Saar gelegen, ist die Gefahr von Überschwemmungen durch die Flusshochwasser vor Ort bekannt. Hier wurden in der Vergangenheit bereits Maßnahmen zur Gefahrenabwehr getroffen. Durch die in den letzten Jahren häufiger aufgetretenen Überschwemmungen auch in den von Mosel und Saar entfernten Orten, steigt das Erfordernis nach gezielten Vorsorgemaßnahmen gegenüber Starkregenereignissen und Sturzfluten.

Auch in den lediglich an kleineren Bächen und Gewässersystemen gelegen Ortsgemeinden sorgen intensive Starkregenereignisse für schadhafte Überschwemmungen, vollgelaufene Keller und unpassierbare Straßen. Verstärkt werden diese Gefahren durch Sturzfluten aus den Außengebieten, die sich aus den Weinbergen und Hanglagen in die bebauten Ortslagen und auf die Verbindungsstraßen ergießen und dort ein erhebliches Schadenspotenzial haben.

Feuerwehr-Einsätze nach Starkregenereignissen 2002-2017 (vereinfachte Darstellung)

Feuerwehr-Einsätze nach Starkregenereignissen 2002-2017 (vereinfachte Darstellung)

Ortsgemeinden

Die Verbandsgemeinde Konz umfasst die Stadt Konz sowie 11 weitere Ortsgemeinden. Mit einem Klick auf die einzelnen Orte werden Sie auf die jeweilige Webseite der Gemeinde weitergeleitet.

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Workshops

Die Bürgerbeteiligung ist ein wesentlicher Bestandteil des Entwicklungsprozesses zur Ableitung von Maßnahmen für das Hochwasserschutzkonzept. Informieren Sie sich nachfolgend über die Themen und Diskussionen der bereits stattgefundenen Workshops.

Workshop Temmels

Gut besucht ist der Workshop zum Hochwasserschutzkonzept am Donnerstagabend, 20.09.2018, im Temmelser Bürgerhaus. Ortsbürgermeister Herbert Schneider begrüßt die rund 30 interessierten und engagierten Bürgerinnen und Bürger zum Workshop für die Gemeinde Temmels. Das letzte Moselhochwasser ist fast 25 Jahre her. Erinnern können sich zwar noch einige, doch gerade viele neue Bewohner der Moselstraße wohnten damals noch nicht in Temmels und sind sich der Gefahr vor ihrer Haustür noch gar nicht bewusst. Entsprechend geht es in der Bürgerversammlung, neben der Fokussierung auf Gefahren durch Starkregen und Sturzfluten, auch um die Sensibilisierung der Moselanlieger. Vier Gruppen diskutieren nach einem informativen Vortrag zu Beginn des Abends an den vier Gruppentischen über die kritischen Stellen in der Ortslage und notwendige Maßnahmen zur Reduzierung der Schäden durch Starkregen und Hochwasser von Mosel und Nassentalbach.

Dieser bringt Wasser und Treibgut aus einem riesigen Einzugsgebiet oberhalb der Ortslage und verschärft die Gefahrensituation im Bereich der Saarburger Straße. Dort ist das Gewässer teilweise eng verbaut und kreuzt die Straße, bevor es in ein unzureichendes Bauwerk eintritt und unter der Bahnstrecke verrohrt hindurch geführt wird. Einige Anwohner der umliegenden Häuser schildern die Überschwemmungssituation bei heftigen Regenereignissen, aber auch nach nur leichten Regenfällen sammelt sich mitunter schon Wasser auf ihren Grundstücken und im Kreuzungsbereich von Saarburger Straße und Weinbergstraße. Hier am tiefsten Punkt der Straße kann das Wasser dann nur schwer ablaufen. Neben diesen werden weitere neuralgische Punkte vermerkt und die Fließwege des Wassers auf Luftbildkarten nachgezeichnet. 

Für die weitere Arbeit am Hochwasserschutzkonzept nimmt das Planungsbüro auch einige Ideen und Lösungsvorschläge der Bürger mit, die auf ihre Tauglichkeit und eine potenzielle Umsetzung geprüft werden sollen.

Workshop Wellen

Obwohl von Moselhochwasser und extremen Starkregen in der letzten Zeit verschont, beteiligten sich einige Wellener sehr interessiert am Workshop zum Hochwasserschutzkonzept. Am Montagabend, 27.08.2018, fand unter Gastgeberschaft von Ortsbürgermeister Hans Dostert der Workshop in der Moselgemeinde Wellen statt. Vermeintlich geschützt durch den Straßendamm der Bundesstraße 419 und die Wasserregulierung der Staustufe Grevenmacher, ist die tatsächliche Gefährdung durch ein Flusshochwasser unter den Einwohnern nicht sehr präsent. Die Notwendigkeit zur Aufstellung von Maßnahmen zur Vorbereitung auf ein solches wurde daher eingangs diskutiert, bevor auch in Wellen in Arbeitsgruppen die Problemstellen erfasst wurden. In Bezug auf ein mögliches Übertreten der Mosel über den Straßendamm, mit der Folge einer Überflutung der Moselstraße, wurden notwendige Maßnahmen formuliert, wie etwa die Erarbeitung eines Evakuierungskonzeptes, die Anpassung der Materialbestände der Feuerwehr und die Überprüfung der Durchlässe zur Ableitung des Oberflächenwassers in die Mosel.

Angeregt diskutiert wurde auch über die Sturzflutgefahrenkarte des Landes und davon ausgehend etwaige kritische Bereiche oberflächlichen Wasserabflusses nach Starkregen in Wellen. Hier war insbesondere in einem Bereich eine Konzentrationsrinne mit Schussrichtung auf die bebaute Ortslage eingezeichnet, die einer gesonderten Betrachtung erfordert, um für diesen kritischen Bereich Maßnahmen zur Minimierung des Schadenspotenzials zu definieren.  

Workshop Kanzem und Wiltingen

Am Donnerstag, 21. Juni 2018, fand im Wiltinger Bürgerhaus der erste Workshop in der Verbandsgemeinde Konz nach den zahlreichen Starkregenereignissen der letzten Wochen statt. Dementsprechend höher war die Teilnahme der Bürgerschaft, auch wenn die beiden Ortsgemeinden Kanzem und Wiltingen bei diesen Ereignissen vergleichsweise glimpflich davongekommen sind. Wie auch schon bei den Ortsbegehungen vorab zu erkennen war, sind die beiden gegenüberliegenden Nachbargemeinden ganz unterschiedlich von Hochwasser durch die Saar und durch Starkregenabflüsse betroffen. In Kanzem bietet die Höhenlage zur Saar einen Schutz vor Hochwassern, während in Wiltingen ab einem Saarpegel von etwa sechs Metern die ersten Wohngebäude durch Rückstau überschwemmt werden. Die in in Wiltingen in die Saar mündenden Gewässern führen dann ebenfalls zu Rückstau und überschwemmten Straßen. 

Die beiden ersten Beigeordneten Hermann-Josef Schmitz (Wiltingen) und Dieter Schafhausen (Kanzem) waren als Vertreter der Ortsgemeinden gekommen und erarbeiteten gemeinsam mit dem Planungsbüro Hömme und den mehr als 20 Bürgerinnen und Bürgern die Problemstellen in den Gemeinden und notwendige wie mögliche Maßnahmen zur Verbesserung. Während in Kanzem lediglich einige Wege im Außenbereich in der Wasserführung zu optimieren sind und weiterer Böschungsabtrag der Saar im Hochwasserfall vermindert werden soll, gibt es in Wiltingen weitere Problemstellen neben der Problematik des Saarhochwassers. Festgehalten wurden u.a. auch die Reaktivierung und Optimierung des Angelweihers als Retentionsbereich, die Aufklärung von Gewässeranliegern zum Umgang mit dem Gewässer und Lagerungen sowie Bauten am Bach und die Prüfung einer Verbesserung des Wasserabflusses aus den Weinbergslagen, um insbesondere den Materialeintrag ins Dorf zu vermindern. Weitere Diskussionspunkte waren die Ausstattung der Feuerwehr, der Verfahrensablauf der Schleuse durch das Wasser- und Schifffahrtsamt sowie die Sicherung von überschwemmten Radwegen und Gemeindestraßen.

Workshop Konz

Nach den separaten Workshops in den Konzer Stadtteilen Oberemmel und im Tälchen, fand am Donnerstag, 24. Mai 2018 der dritte Workshop für die Stadt Konz statt. Eingeladen waren alle Bürgerinnen und Bürger der Stadtteile entlang von Mosel und Saar. Waren bei den Workshops im Tälchen und in Oberemmel noch die Starkregenproblematik und die Außengebietsentwässerung zentrale Diskussionsthemen, wurden in diesem dritten Workshop für den Stadtbereich Konz intensiv die Flusshochwasser von Mosel und Saar und deren Folgen für die Innenstadtbereiche behandelt. Der für den Bereich Konz-Karthaus mit dem Straßendamm der B 51 bestehende Hochwasserschutz ist nur bis zu einem sogenannten statistisch 50-jährlichen Hochwasserereignis ausgelegt. Eine über diesen Bemessungsstand hinausgehende Hochwasserwelle würde den hinter dem Straßendamm liegenden Stadtteil fluten und große  Schäden verursachen. Die Hochwasserbetroffenheit ist den Bürgerinnen und Bürgern dort jedoch nicht präsent, da in den letzten Jahrzehnten keine Hochwasser eingetreten sind. Nur vergleichsweise wenige Betroffene und Interessierte waren daher der Einladung der Verbandsgemeindeverwaltung gefolgt und beteiligten sich am Workshop zum Hochwasserschutzkonzept.

Nach einer thematischen Einführung durch das prozessbegleitende Planungsbüro Hömme GbR erarbeiteten die Teilnehmenden in zwei Arbeitsgruppen die Hochwasserproblematik und zudem die Gefährdungslage für Überschwemmungen nach Starkregenereignissen. Auch die Problemstellen in den Stadtteilen Könen, Filzen und Hamm wurden mit den Anwesenden besprochen und insgesamt zusammengetragen, an welchen neuralgischen Punkten der Bedarf nach Verbesserung der derzeitigen Verhältnisse besteht. Ausführliche Informationen und Beratungsangebote wurden zur privaten Hochwasservorsorge weitergegeben, so etwa zu baulichem Hochwasserschutz am Privatgebäude, Versicherungsmöglichkeiten und zum Verhalten im Ereignisfall.

Workshop Konz-Oberemmel

Gemeinsam mit Ortsvorsteher Hermann-Josef Benzkirch und interessierten Bürgerinnen und Bürgern wurden am Abend des 11. April 2018 die bereits in der Vergangenheit betroffenen Parzellen auf den ausgelegten Karten gekennzeichnet und die oberflächlichen Fließwege des Wassers nach Starkregenereignissen gekennzeichnet. Bereits vorgedacht wurden deutlich stärkere Regenfälle mit einer höheren Wassermenge pro Quadratmeter. Es wurde dann erarbeitet, wie auch solche Ereignisse schadarm bewältigt werden können und wo Handlungsbedarf besteht. Im Wesentlichen stellten sich zwei kritische Bereiche in der Ortslage heraus: im Bereich der Straßen Am Rosenberg und Kreiderberg sowie im innerörtlichen Kreuzungsbereich um die Scharzbergstraße führte oberflächlicher Wasserabfluss zu Überschwemmungen. Die Gründe lagen dabei in der Überlastung des bestehenden Kanalsystems und weniger über die Ufer getretener Gewässer. Auch an anderen Stellen gab es bereits Vernässungen der Grundstücksflächen mit Auswirkungen auf die Gebäude, hervorgerufen durch Wasser aus dem Außengebiet, welches entlang von Wirtschaftswegen in Richtung der bebauten Ortslage geflossen ist. 

Den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern wurden außerdem verschiedene Möglichkeiten der privaten Vorsorge an Gebäuden und Grundstückszuwegungen gezeigt, wie der Einbau von Rückstauklappen gegenüber dem örtlichen Kanalsystem, Installation wasserdichter Kellerfenster und die Ummauerung von Lichtschächten. Auch über die Elementarschadenkampagne des Landes Rheinland-Pfalz wurde informiert und angeraten, sich bei der eigenen Versicherungsgesellschaft über die Möglichkeiten zum Abschluss einer entsprechenden Versicherung zu informieren, die Schäden durch Sturzfluten nach Starkregenereignissen abdeckt. 

Workshop Konz/ Konzer Tälchen (Konzer Bach)

Wie die Übersichtskarte zu Feuerwehreinsätzen nach Starkregenereignissen in der Verbandsgemeinde Konz zeigt, waren die Bewohner des Konzer Tälchens in der Vergangenheit besonders häufig von Überschwemmungen in der Ortslage und vollgelaufenen Kellern betroffen. Am Konzer Bach gelegen ergibt sich die Problematik jedoch weniger aus einem Übertreten des Gewässers als vielmehr aus dem landwirtschaftlich genutzten Außengebiet. Aus den Weinbergen wird das Wasser in die bebauten Bereiche der Konzer Stadtteile geführt und bringt dort ein zum Teil erhebliches Schadenspotenzial mit sich. Um dem Rechnung zu tragen, wurde am 15. März 2018 ein spezifischer Workshop in Krettnach durchgeführt, der sich mit dem Gewässersystem Konzer Bach aber insbesondere mit den Sturzflutgefahren aus dem Außengebiet und der dadurch entstehenden Probleme in Krettnach, Niedermennig und Obermennig befasste. Die etwa 25 Teilnehmer erschlossen in Gruppenarbeit, aufgeteilt nach Stadtteilen, die in der Vergangenheit von Überschwemmung betroffenen Grundstücke und die Wege, die sich das Wasser durch die Bebauung suchte. Vorgedacht wurden auch bereits deutlich stärkere Niederschläge als sie in den letzten Jahren aufgetreten sind, um zu ermitteln, welche weiteren Bereiche dann gefährdet sind.

Für die weitere Erarbeitung des Hochwasserschutzkonzepts zur Verbesserungen der örtlichen Situationen wird sich das Planungsbüro intensiv mit der Funktionsfähigkeit der Weinbergsentwässerung und der Gestaltung des Wegesystems auseinandersetzen. Bestehende Rückhaltebecken in Krettnach und Obermennig sollen ebenfalls auf eine Optimierung hin geprüft werden. Um das Wasser möglichst wenig schadhaft vom Außengebiet in die Talaue des Konzer Bachs zu führen, sollen die Ortslagen sowie die zwischenliegenden, wenig bebauten Gebiete auf mögliche Entlastungsmöglichkeiten hin untersucht werden. Besonders in Niedermennig ergeben sich an vielen Stellen Probleme durch Überlastung des Kanalsystems und Rückstau bis in die Wohnbereiche. Hier soll nach Möglichkeiten gesucht werden, das Oberflächenwasser verzögert in den Kanal einzuleiten, sodass der im Mischsystem geführte Kanal weniger schnell ausgelastet ist. Gegen den Rückstau selbst können sich die Eigentümer beispielsweise durch den Einbau von Rückschlagklappen sichern. Darüber  sowie über weitere Möglichkeiten des privaten Hochwasserschutzes am und im Gebäude wurde im Rahmen des Workshops informiert.

Workshop Nittel

Zum ersten Workshop in Nittel wurde für den 7. März 2018 ins Bürgerhaus eingeladen. Ortsbürgermeister Peter Leo Hein begrüßte die rund 20 Teilnehmer und machte deutlich, dass nicht nur die Gefährdung durch Moselhochwasser ein zentrales Thema des Hochwasserschutzkonzepts sein wird, sondern auch der oberflächige Wasserabfluss durch Starkregen, der sich in Nittel vor allem aus dem Außengebiet und den Weinbergslagen in Richtung der Ortslage ergießt. Anschließend wurde vor Beginn der Gruppenarbeit die Ausgangssituation in Nittel grob skizziert: bei ordnungsgemäßer Inbetriebnahme der Hochwasserschutzanlage entlang des Bahndamms ist die Ortsgemeinde bis zu einem etwa fünfzigjährlichen Hochwasserereignis (HQ50) geschützt. Pegelstände, die darüber hinausgehen, führen zu extremen Schäden in den tief liegenden Straßenzügen des Unterdorfs. Die Gefahr eines solchen Hochwassers ist ständig gegeben – von der Bezeichnung „fünfzigjährlich“ darf man sich hier nicht täuschen lassen.

In drei Gruppen wurde sich anschließend der verschiedenen Problemstellen angenähert und die betroffenen Bereiche zusammengetragen. Überlegt und diskutiert wurden anschließend Lösungen, um die beschriebenen Gefahrenstellen zu entschärfen.  Zwei Gruppen beschäftigten sich dabei mit der Hauptgemeinde, eine weitere erarbeitete die Ausgangslage für die Ortsteile Rehlingen und Köllig. Die Gefahr für Nittel selbst ergibt sich bei Starkregenereignissen aus drei Bereichen: den Weinbergslagen nördlich des Dorfes, aus dem Bereich Windhof sowie aus dem Taleinschnitt des Nitteler Bachs entlang der Kreisstraße Richtung Onsdorf. Zugesetzte Einlassbauwerke und verstopfte Gitter und Roste führen in verschiedenen Gewässerabschnitten sowie zugesetzten Entwässerungsgräben zum Überlauf des Wassers auf die Straße und einen Abfluss durch das Dorf. Auch in Rehlingen und Köllig führt hauptsächlich Außengebietswasser zu Problemen. 

Workshop Tawern, Onsdorf, Wawern

Am Abend des 21. Februar 2018 fand der erste Workshop zum Hochwasserschutzkonzept der Verbandsgemeinde Konz im Bürgerhaus in Tawern statt. Eingeladen waren die Bürgerinnen und Bürger der Ortsgemeinden Tawern, Wawern und Onsdorf. Zahlreich waren sie der Einladung gefolgt und erarbeiteten in fünf Gruppen ein übersichtliches Gesamtbild der bestehenden Problemstellen in den Ortslagen und möglicher Lösungen und Verbesserungen. Nach einer Begrüßung durch den Tawerner Ortsbürgermeister und Gastgeber Thomas Müller wurde einleitend das Vorgehen bei der Erarbeitung des Hochwasserschutzkonzeptes vorgestellt und ein Überblick über vorliegendes Informationsmaterial zu verschiedenen Aspekten insbesondere der privaten Hochwasservorsorge gegeben. Zwei kurze informative Filmbeiträge erläuterten einige Möglichkeiten des Objektschutzes und machten auf die besondere Gefährdung durch Starkregen aufmerksam.

Anschließend erarbeiteten die mehr als 50 Teilnehmenden in fünf Gruppen die akuten Gefahrenstellen in der bebauten Ortslage und mit welchen Möglichkeiten man diese entschärfen könnte. Für Tawern sind besonders hervorzuheben der Mündungsbereich von Mausbach und Mannebach, die Problematik der Gewässerunterhaltung an beiden Bächen und der Rückstau durch zugesetzte Brücken- und Einlassbauwerke in einzelnen Gewässerabschnitten. Weiterhin diskutiert wurden eventuelle Bereiche zur Anlage von Rückhaltebecken, die Außengebietsentwässerung sowie die Ausstattung und Einsatzabläufe der Feuerwehr.

In Onsdorf wurden als Zielstellungen des Hochwasserschutzkonzeptes formuliert: die Verbesserung der oberflächigen Wasserführung an der bebauten Ortslage vorbei, die Verbesserung der Ausstattung der Feuerwehr und eine Überprüfung der kritischen Infrastrukturen wie Strom und Abwasser.

Auch in Wawern waren die Außengebietsentwässerung und die Wasserführung aus den landwirtschaftlichen Parzellen ein Thema. Optimierungsbedarf wird hauptsächlich an den Einlass- und Durchlassbauwerken gesehen sowie bei der Entwässerung des Naturschutzgebietes und der Unterhaltung des Weyerbaches. Der Standort des Feuerwehrhauses sowie weiterer kritischer Infrastrukturen im Überschwemmungsbereich sollten verstärkt geprüft werden.

Ortsbegehungen

Ortsbegehung Pellingen

23.10.2018

In Pellingen besteht keine direkte Gefährdung durch ausufernde Bachläufe oder gar Hochwasserereignisse, wie sie an Mosel, Saar oder Mannebach auftreten können. Gerade durch die teils extreme Hanglage der Bebauung ergeben sich bei Starkniederschlägen jedoch potenziell einige Gefahrenstellen. Zudem sind derzeit im Bau sowie in Planung befindliche Neubaugebiete noch nicht unter Beachtung solcher Niederschlagsereignisse entwickelt worden. Dies könnte die Starkregengefährdung und das Schadenspotenzial in der Ortsgemeinde zukünftig erhöhen. Vor diesem Hintergrund wurden einzelne Bereiche des Unter- sowie der Oberdorfs gemeinsam durch das beauftragte Planungsbüro Hömme sowie Ortsbürgermeister Horst Hoffmann und Gemeindearbeiter Reinhold Werner begangen und genauer beleuchtet.

Für eine in der Vergangenheit kritische Situation, die im Rahmen der Bewirtschaftung von Außengebietswasser in der Bergstraße aufgetreten ist, wurde in Zusammenarbeit von Ortsgemeinde und Verbandsgemeindewerke bereits eine Lösung entwickelt. Diese wird derzeit umgesetzt. Weitere Problemstellen bestehen unterhalb der Brückenstraße sowie weiter oberhalb. Oberflächenwasser der Bundesstraße und anfallendes Außengebietswasser werden hier gemeinsam durch die Ortslage abgeführt. Im Rahmen des Hochwasservorsorgekonzeptes soll eruiert werden, inwieweit die derzeitige Bewirtschaftung des Wassers auch für zukünftige Starkregenereignisse ausreichend ist.

Ortsbegehung Oberbillig

22.08.2018

Die Ortsgemeinde Oberbillig ist durch eine mobile Hochwasserschutzwand vor einem statistisch 50-jährlichen Hochwasserereignis geschützt. Pegelstände die darüber hinausgehen, werden insbesondere die Moselstraße unter Umständen mehrere Meter hoch fluten und auch angrenzende Straßen unter Wasser setzen. Im Rahmen des Hochwasserschutzkonzeptes sollen auch Maßnahmen beschrieben werden, die ein Evakuierungskonzept für entsprechende Pegelstände vorsehen und eine regelmäßige Information und Sensibilisierung der im potenziellen Überschwemmungsgebiet lebenden Bewohner vorsehen. Elementar wichtig ist, dass man das bestehende Risiko nicht verdrängt und sich auf solche Extremereignisse angemessen vorbereitet.

Neben der Hochwassergefahr gibt es in Oberbillig auch Problemstellen, an denen es bei Starkregen zu oberflächlichem Wasserabfluss kommt. In Augenschein genommen wurde dabei unter anderem die Straße Im Pieter und der anschließende Wirtschaftsweg in Richtung der Grillhütte. Dieser sammelt Wasser aus einem großen Einzugsgebiet und führt es in Richtung der bebauten Ortslage, wo es über einen Graben und ein Rückhaltebecken in den Regenwasserkanal abgeführt wird. Über Abschläge im oberen Wegebereich könnte jedoch bereits Wasser abgeschlagen werden, um die mitunter enormen Wassermengen im Starkregenfall nicht Richtung Ort zu leiten.

Weitere Stellen der Ortsbegehung, unter Beteiligung von Ortsbürgermeister Andres Beiling sowie Vertretern des Ortsgemeinderates und der Feuerwehr, waren Ableitungen in den Wottelbach sowie die Entwässerungssituationen in den Baugebieten Im Pieter und Lerchenweg.

Ortsbegehung Temmels

09.08.2018

Die Ortsgemeinde Temmels ist durch seine Lage an der Mosel sowohl durch Flusshochwasser als auch bei Starkregenereignissen gefährdet. Zur Vorbereitung des Workshops wurden einige der Gefahrenstellen angeschaut. Ortsbürgermeister Herbert Schneider und Vertreter von Freiwilliger Feuerwehr und Gemeinderat zeigten dem Planungsbüro vorab die Stellen, die in der jüngsten Vergangenheit nach Starkregen zu innerörtlichen Überschwemmungen führten. Insbesondere Gebäude und Grundstücksbereiche in der Weinberg- und Bahnhofstraße sowie in der Straße Am Bach entlang des Nassentalbaches waren betroffen. Der Nassentalbach führt Wassermengen aus einem großen Einzugsgebiet oberhalb des Ortes in die bebaute Ortslage. Kritische Engstellen an den Durchlässen in der Straße am Bach sowie am Bahndamm führen zu Rückstau und oberflächlichem Wasserabfluss. Auch entlang der Weinbergstraße wird Wasser in das Dorf geführt. Von oberhalb zusammenlaufenden, wasserführenden Wirtschaftswegen, deren Wasser über die bestehenden Straßenabläufe nicht ausreichend abgeführt abgeführt werden kann. 

Moselhochwasser hat es in Temmels zuletzt 1993 gegeben, dennoch ist eine besondere Berücksichtigung dieser Thematik im Rahmen des Hochwasserschutzkonzeptes und der Bürgerbeteiligung sehr wichtig. Ein technischer Hochwasserschutz besteht nicht, sodass verstärkt private Vorsorge der Moselanlieger getroffen werden muss und hierfür eine erneute Sensibilisierung hergestellt werden muss.

Ortsbegehung Wellen

31.07.2018

Bis zu einem HQ 50 ist die bebaute Ortslage Wellen gegen Moselhochwasser geschützt. Ein HQ 100 würde in kleineren Teilen zu Überschwemmungen führen. Jedoch ist auch bei einem HQ 50 zu gewährleisten, dass es durch die innerörtlichen Abflüsse in die Mosel nicht zu Rückstau kommt. Die entsprechenden Ablaufstellen sowie Hochwasserschutztore der Gemeinde wurden dem Planungsbüro von Ortsbürgermeister Hans Dostert und Vertretern des Gemeinderates und der Feuerwehr gezeigt. Neben der Hochwassergefahr der Mosel, waren auch die örtliche Oberflächenentwässerung ein Thema der Ortsbegehung sowie die Wasserführung im Starkregenfall und die dadurch ausgelösten Probleme in den Neubaugebieten und den älteren Ortsteilen südöstlich der Eisenbahnstrecke. Unter anderem wurden die Baugebiete In den Hässeln und In der Steinkaul begangen sowie der neuralgische Kreuzungspunkt Farsterweg/ Josef-Schnuch-Straße. Auch das am Rande des Ortskerns gelegene Bergwerk und die damit verbundene besondere Entwässerungssituation wurde thematisiert.

Ortsbegehung Wiltingen

04.06.2018

Ortsbürgermeister Lothar Rommelfanger und der Gemeindearbeiter sowie Vertreter von Feuerwehr und Gemeinderat zeigten dem Planungsbüro am 4. Juni die bekannten Stellen, die in der jüngeren Vergangenheit zu Problemen nach Starkregenereignissen führten. Insbesondere die innerörtlich teils verrohrten Gewässer Oberemmeler Bach und Praweltsbach sorgen dann für Überschwemmungen und Rückstau durch zugesetzte Einlassbauwerke, da aus dem Außengebiet und durch Lagerungen am Gewässer Material mitgeführt wird, welches die Durchlässe verstopft. Zusätzlich besteht durch Rückstau der Saar eine Hochwassergefährdung, die auch in Abhängigkeit der Stauwehres in Schoden zu sehen ist. Hier soll im Rahmen des Hochwasserschutzkonzeptes eine genaue Betrachtung der Gefährdung durch Saarhochwasser erfolgen.

Ortsbegehung Kanzem

29.05.2018

Die Ortsgemeinde Kanzem war in der Vergangenheit selten von Starkregen betroffen gewesen, auch die Saar in Kanzem führt bei hoher Wasserführung seit der Saar-Kanalisierung nicht mehr zu gefährdenden Überschwemmungen. Trotz der geringen Betroffenheit in der jüngeren Vergangenheit wird auch in der Ortsgemeinde Kanzem die Starkregen- und Hochwassergefährdung analysiert und die Vorsorge auf potenzielle zukünftige Ereignisse hin angepasst. Vor dem anstehenden Workshop zeigten nun Ortsbürgermeister Johann Peter Mertes und der Erste Beigeordnete Dieter Schafhausen dem Planungsbüro Stellen im Außengebiet, an denen es im Bereich der Wegeentwässerung nach stärkeren Niederschlägen zu Wasserabfluss über die Wege und in Richtung der bebauten Ortslage kommen kann. Mit Hilfe der Sturzflutgefährdungskarte des Landesamts für Umwelt konnten Bereiche identifiziert werden, die bei Starkregen zu potenziell gefährdendem Abfluss führen konnten. Diese Stellen wurden begangen und entsprechend aufgenommen. 

Die Saar führt östlich der Ortslage bei höherer Wasserführung zu einer langsam fortschreitenden Erosion der Uferböschung. Auch diese Stelle wurde angeschaut und in die weiteren Konzepterarbeitung aufgenommen. 

 Ortsbegehung Konz-Könen

22.05.2018

Gemeinsam mit Ortsvorsteher Detlef Müller-Greis begutachtete das Planungsbüro Hömme einzelne kritische Stellen entlang des Könener Baches vor dem Einlass in die innerörtliche Verrohrung sowie entlang des Maarbaches. Für das Gewässer Maarbach ist eine Renaturierung geplant, die vermutlich noch in diesem Jahr in die weitere Umsetzungsphase eintritt. Im Oberlauf des Könener Bach wurden im Zusammenhang mit der gebauten Ortsumgehung der B 51 Rückhaltebecken am Bachlauf angelegt. Seit Ende der Bauphase verzeichneten Unterlieger steigende Wasserstände des Baches. Ortsvorsteher Müller-Greis erläuterte die Situation vor Ort und es wurden einige der betroffenen Grundstücke angeschaut. Insbesondere im Bachlauf hinter den Häusern der Saarburger Straße verläuft der Könener Bach in einem sehr engen Rechteckprofil und es zeigen sich starke Verlandungen und Ablagerungen. Mögliche Verbesserungen der kritischen Stellen sollen in der weiteren Konzepterstellung erarbeitet werden.

Besichtigung Moselhochwasserschutz in Konz-Karthaus, Wasserliesch und Oberbillig

30.04.2018

Die Bundesstraße 51 bildet in der Stadt Konz sowie der Ortsgemeinde Wasserliesch den moselbezogenen Hochwasserschutz. Die einzelnen Durchgänge unter dem Straßendamm verbindet den Radweg mit den bebauten Ortslagen. Im Falle eines Moselhochwassers werden die Durchgänge mittels der jeweiligen Schutzsysteme verriegelt, etwa mit Dammbalkenverschlüssen oder installierten Schutztoren. In der Gemeinde Oberbillig besteht eine Hochwasserschutzwand, die zusätzlich mit mobilen Elementen für höhere Hochwasserstände erweitert werden kann. Diese Elemente werden in der Grundstufe in der Regel bereits Anfang November installiert, um dann im Bedarfsfall um weitere Stufen erweitert werden zu können. 

Ortsbegehung Konz-Oberemmel

04.04.2018

Nach dem Workshop für das Konzer Tälchen steht in der kommenden Woche der nächste Workshop zum Hochwasserschutzkonzept der VG Konz im Stadtteil Oberemmel an. Die Ortslage Oberemmel liegt auf der südlichen Seite der Wasserscheide zwischen Tälchen und Oberemmel/ Wiltingen. Auch aus diesem Grund wird die Situation hier separat untersucht. Ortsvorsteher Hermann-Josef Benzkirch zeigte dem Planungsbüro gemeinsam mit Vertretern des Ortsbeirats sowie alteingesessenen Winzern u.a. kritische Stellen der Wasserführung im Außengebiet, die potenziell zu oberflächlichem Abfluss in die bebauten Ortsstraßen führen und insbesondere bei wasserreichen Starkniederschlägen zu einer Gefahr werden könnten. Weiterhin wurden die einzelnen Gewässerläufe und Mündungsbereiche des Oberemmeler Bachs sowie von Mawelbach und Weierbach begutachtet. An allen drei Bächen liegen außerhalb der Ortslage Weiher oder als Regenrückhalte angelegte Becken, die eine wichtige Rückhaltefunktion im Hochwasserfall sowie nach Starkregen einnehmen können. Der derzeitige Zustand der Becken und Weiheranlagen lässt dies jedoch nur weit unter den Möglichkeiten zu. Hier konnten bereits zukünftige Aufgaben zur Optimierung und Reaktivierung der Anlagen für das Konzept aufgenommen werden. Die laufenden Planungen zur Renaturierung des Oberemmeler Bachs sind bereits weit fortgeschritten und sollen zeitnah zur Umsetzung gebracht werden. Bei der Erarbeitung notwendiger Hochwasservorsorgemaßnahmen für Oberemmel sollen die Veränderungen, die sich durch die Renaturierung ergeben, mit berücksichtigt werden.

Ortsbegehung Nittel

28.02.2018

Bei eisiger Kälte fand am Vormittag die Begehung der Gemeinde Nittel sowie ihrer Ortsteile statt. Zunächst wurden gemeinsam mit Ortsbürgermeister Peter-Leo Hein markante Stellen im Außengebiet angefahren und die Entwässerungssituation in den umliegenden Weinbergen begutachtet. Hier konnten bereits mögliche Verbesserungen der gegenwärtigen Situation für die weitere Maßnahmenentwicklung aufgenommen werden.  Auch in Köllig und Rehlingen wurden die Gewässerläufe und die bei Starkregen potenziell zu verstärktem Wasserabfluss beitragenden Geländevertiefungen erkundet. Im Anschluss war die besondere Problematik eines Moselhochwassers das Thema des Ortstermins. Von den Erfahrungen und dem Fachwissen eines ehemaligen Gemeindearbeiters konnte das Planungsbüro bei der Betrachtung der bestehenden Hochwasserschutzanlage profitieren und dabei detaillierte Einblicke in den Ablauf und die notwendigen Verfahrensschritte im Falle einer Hochwassergefährdung vor Ort erhalten.  Für die weitere Erarbeitung des Hochwasserschutzkonzepts konnten dabei wichtige Aufgaben festgehalten werden.

Ortsbegehung Wawern

20.02.2018

Ortsbürgermeister Karl-Peter Binz und seine Beigeordnete Hedi Britten-Kuborn konnten dem Planungsbüro noch vor dem Workshop am 21. Februar in Tawern einige prägnante Stellen in Wawern zeigen, an denen es Verbesserungsbedarf der bestehenden Abfluss- und Entwässerungssituation gibt und wo es bei Starkregen zu oberflächigem Wasserabfluss kommt. Unter anderem wurde der Wegeseitengraben und die Durchlässe an der Zuwegung zum Sportplatz genauer betrachtet sowie der Verlauf des Weyerbaches entlang des Feuerwehrgerätehauses. Auch die Entwässerung des Naturschutzgebietes und die Entwässerung der Weinbergsflächen nördlich der bebauten Ortslage wurden angeschaut und genauer erläutert.

Ortsbegehung Onsdorf

01.02.2018

In Onsdorf begleiteten Vertreter der Ortsgemeinde, ansässige Landwirte und der Bevölkerung das Planungsbüro und zeigten einige Punkte, an denen Potenzial zur Prüfung und ggf. zur Umplanung der vorhandenen Situation besteht.

Ortsbegehung Tawern 

01.02.2018

Um bereits vorab ein Bild der Ortslagen und der inner- wie außerörtlichen Bachläufe zu erhalten, wurden in Tawern und Onsdorf die ersten Begehungen unternommen. Gemeinsam mit Gemeindearbeitern, Vertretern der Ortsgemeinde und der Feuerwehr wurden verschiedene Stellen in der Gemeinde Tawern angesteuert und begutachtet – darunter unter anderem der Mündungsbereich von Mausbach und Mannebach im Ortskern in Tawern, einzelne markante Stellen zur Außengebietsentwässerung im Ortsteil Fellerich und kritische Gitterrostabdeckungen am Pflauberg und an der Kirche.