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Bürger zeigen Problemstellen beim Workshop in Konz-Oberemmel

11.04.2018 - Nachdem bereits ein Workshop im Konzer Tälchen die hochwasser- und sturzflutgefährdeten Stellen in den Stadtteilen zusammengetragen hat, wurden nun auch im Stadtteil Oberemmel die Problemstellen analysiert.

Gemeinsam mit Ortsvorsteher Hermann-Josef Benzkirch und interessierten Bürgerinnen und Bürgern wurden die bereits in der Vergangenheit betroffenen Parzellen auf den ausgelegten Karten gekennzeichnet und die oberflächlichen Fließwege des Wassers nach Starkregenereignissen gekennzeichnet. Bereits vorgedacht wurden deutlich stärkere Regenfälle mit einer höheren Wassermenge pro Quadratmeter. Es wurde dann erarbeitet, wie auch solche Ereignisse schadarm bewältigt werden können und wo Handlungsbedarf besteht. Im Wesentlichen stellten sich zwei kritische Bereiche in der Ortslage heraus: im Bereich der Straßen Am Rosenberg und Kreiderberg sowie im innerörtlichen Kreuzungsbereich um die Scharzbergstraße führte oberflächlicher Wasserabfluss zu Überschwemmungen. Die Gründe lagen dabei in der Überlastung des bestehenden Kanalsystems und weniger über die Ufer getretener Gewässer. Auch an anderen Stellen gab es bereits Vernässungen der Grundstücksflächen mit Auswirkungen auf die Gebäude, hervorgerufen durch Wasser aus dem Außengebiet, welches entlang von Wirtschaftswegen in Richtung der bebauten Ortslage geflossen ist. 

Den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern wurden außerdem verschiedene Möglichkeiten der privaten Vorsorge an Gebäuden und Grundstückszuwegungen gezeigt, wie der Einbau von Rückstauklappen gegenüber dem örtlichen Kanalsystem, Installation wasserdichter Kellerfenster und die Ummauerung von Lichtschächten. Auch über die Elementarschadenkampagne des Landes Rheinland-Pfalz wurde informiert und angeraten, sich bei der eigenen Versicherungsgesellschaft über die Möglichkeiten zum Abschluss einer entsprechenden Versicherung zu informieren, die Schäden durch Sturzfluten nach Starkregenereignissen abdeckt.