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Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die bekannten Gefahrenpunkte im Ort vor dem Hintergrund von Hochwasser- und Starkregenabfluss. Darüber hinaus wurden die Notwendigkeit und Möglichkeiten der privaten Eigenvorsorge thematisiert.
Im anschließenden Austausch wurden die dargestellten Herausforderungen gemeinsam diskutiert. Besonders deutlich wurde dabei ein Problembereich hervorgehoben, nämlich die Abflusskonzentrationen über die südöstlich an die Burgstraße angrenzenden Feldfluren. Hier kommt es bei Starkregen zu stark vernässten Feldern sowie zu einem unkontrollierten Eintrag von Oberflächenabfluss in die Burgstraße. Das Wasser wird dabei nicht gezielt zu den vorhandenen Einlassbauwerken geführt, sondern fließt überwiegend entlang der Straße ab. In der Folge tritt Wasser auf angrenzende Flächen über. Ein Anlieger berichtete, hiervon wiederholt betroffen gewesen zu sein.
Weitere Rückmeldungen aus der Bürgerschaft bezogen sich auf Fragen der Gewässerunterhaltung, insbesondere im Zusammenhang mit dem Graben Dahlemer Heckelchen sowie dem Dahlemer Bach.
Die im Rahmen der Veranstaltung eingebrachten Hinweise werden im weiteren Projektverlauf berücksichtigt und in die Erarbeitung der Maßnahmenempfehlungen einbezogen. Weitere Anregungen/ Hinweise/ Informationen dürfen gerne über das Online-Formular eingebracht werden.
Von den Teilnehmern bestätigte Gefahrenbereiche/ Hinweise zur Prüfung:
- Graben Dahlemer Heckelchen: Gewässerunterhaltung unzureichend, sodass der Gewässerlauf im Fließabschnitt Höhe der Sportanlage nicht mehr zu erkennen bzw. verlandet ist
- Dahlemer Bach: Gewässerzustand und Abflusssituation nach Renaturierungsprojekt wird als verbesserungswürdig beschrieben
- Dahlemer Bach: Gewässerunterhaltung unzureichend, u.a. am Weg, der zum Friedhof führt (Durchlass zugesetzt, sodass ordnungsgemäßer Abfluss am Bauwerk nicht sichergestellt ist)
- erhebliche Belastung der südöstlich an die Burgstraße angrenzenden Feldfluren durch (Starkregen-) Abfluss:
- starke Vernässung der landwirtschaftlichen Nutzflächen
- unkontrollierter Eintrag von Abfluss in die Burgstraße, weil dieser nicht in Richtung der Einlassbauwerke geleitet, sondern vielmehr entlang der Straße geführt wird (hierdurch auch Wasserübertritt auf Anliegergrundstücke)
- erste Ansätze zur Entlastung der Problemsituation wurden diskutiert; diese werden nun im weiteren Projektverlauf weiter geprüft werden, um eine entsprechende Maßnahmenempfehlung zu skizzieren
Des Weiteren bezogen sich die vor der Veranstaltung beim Planungsbüro eingegangenen Zuschriften aus der Bürgerschaft auf
- erhebliche Abflusskonzentrationen entlang der B 50 / Richtung Bitburg
- einen eingestauten Straßenabschnitt in Verlängerung der Straße „Am Kalkofen“/ K 91
- Ausbreitung des Spanger Baches in die Gewässeraue im Fließabschnitt an der Scheuermühle
