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Analyse vor Ort: Die ersten Nebengewässer der Salm untersucht

27.04. 2026 — Grundlage für die Ermittlung von Flächenpotenzialen zur Umsetzung von Maßnahmen des technischen und natürlichen Rückhalts bildet zunächst eine Analyse vorliegender Unterlagen und zur Verfügung stehenden Kartenmaterials des Landes Rheinland-Pfalz, wie etwa der Hochwassergefahren- und Starkregengefahrenkarten.

Aus dieser Analyse wurden bereits erste Potenzialflächen und mögliche Maßnahmenbereiche gefiltert, die nun in Gewässer- und Ortsbegehungen verifiziert und plausibilisiert werden. 

Die ersten Begehungen wurden an zwei Tagen im April durchgeführt, beginnend in den Einzugsgebieten der Salm-Nebengewässer. Dabei wurden bereits mehr als zehn Bereiche identifiziert, an denen sich wirksame Maßnahmen realisieren ließen.

Am 16. April wurden die Einzugsgebiete und gewässerquerenden Strukturen am Bendersbach, dem Linsenbach und dem Schorbach begangen. Am 23. April war das Einzugsgebiet des Kailbaches dran. Der Kailbach ist der größte Zufluss der Salm. Der obere Teil des Einzugsgebietes mit den Nebengewässern Bierbach, Büschbach, Grenzbach, Goldborn, Oberkeiler Bach und Steinborn wurde bereits vor Ort untersucht. Auch hier wurden die Durchlässe wieder ausgemessen, um einen Abgleich mit den zur Modellierung der Starkregengefahrenkarten verwendeten Durchlassquerschnitten vornehmen und damit bspw. ermitteln zu können, ob sich der in den Gefahrenkarten dargestellte Rückstau so auch in der Realität einstellen würde.

In den kommenden Wochen werden weitere Begehungen folgen.